Stillberatung

Kombiniert mit Bindungsenergetik und Emotioneller Ersten Hilfe

Mein entwickeltes Konzept in der Beratung fügt sich zusammen aus Still- und Laktationsberatung mit langjähriger Erfahrung, der Methode der Emotionellen Ersten Hilfe sowie der Bindungsenergetik.

 

  • Stillvorbereitung: Einstimmen auf das Stillen beim ersten Kind
  • Negative Stillerfahrung: besserer Stillstart bei einem weiteren Kind
  • Zu wenig oder zu viel Milch, zu starker Milchspendereflex
  • Still- und Brustproblem
  • Still- und Schlafrythmus
  • Babys, die nicht an der Brust trinken können, unruhig sind, sich wegstossen
  • Babys, die nach dem Stillen weinen
  • Wunde, schlecht heilende Brustwarzen
  • Milchstaus und Brustentzündungen, immer wiederkehrend trotz verschiedensten Pflegemassnahmen
  • Unspezifische Brustschmerzen
  • Stillen und Berufstätigkeit: Umgang mit Milchpumpen (Pumpen testen)
  • Das ältere Stillkind, Langzeitstillen, Ergänzungsnahrung
  • Unsicherheiten allgemein
  • Abstillen: natürlich oder medikamentös
  • Still-Hilfsmittel, Milchpumpen verschiedene Modelle- Hand- und elktrische Pumpen, Stilleinlagen: Bw, Wolle/Seide, Still- BH, Stilltops- Glamourmom, Stillkisssen, Babylagerungskissen

 

Durch eine fachlich kompetente und einfühlsame Beratung, welche den Bedürfnissen und Wünschen der Eltern, des Kindes sowie den älteren Geschwistern gerecht wird, können Still- und Brustprobleme meistens ganz oder teilweise behoben werden.


Stillen

 

Stillen als Fortsetzung der Ernährung des Neugeborenen durch die Plazenta, im natürlichen Sinne, durch die mütterliche Brust, ist ein nicht zu unterschätzender komplexer Vorgang. Das Zusammenspiel von Mutter und Kind ist in der ersten Zeit sehr subtil und störungsanfällig. Stillen berührt Mutter und Kind auf verschieden Ebenen. Stillen, Muttermilch in der Zusammensetzung perfekt aufs Baby abgestimmt, setzt eine innere Präsenz der Mutter voraus, Vertrauen in den eigenen Körper und den natürlichen Vorgang.

Bei vielen Frauen ist das Stillen vom Beginn an eine angenehme, schöne Erfahrung, ein intensives und nahes Zusammensein mit dem neugeborenen Baby. Die Erfahrung jedoch zeigt nicht selten auch eine andere Seite auf, es schmerzt, die Gewichtszunahme beim Baby wirft Fragen auf, dem Baby gelingt es nicht die Brust zu nehmen.

 

Der Stillbeginn kann durch verschiedene Faktoren empfindlich gestört werden. Angst und Stresserfahrungen wie beispielsweise medizinische Eingriffe bei der Geburt, Mutter-Kind-Trennungen nach der Geburt, Störungen im Wochenbett etc. können das hormonelle Gleichgewicht in Bezug auf das Bonding und Stillen beeinträchtigen. Verschiedene Stillstörungen können die Folge davon sein. Die Methoden Emotionelle Erste Hilfe und Bindungsenergetik ermöglichen eine frühzeitige, schnelle Auflösung solcher Stillschwierigkeiten. Ich begleite die junge Familie so, dass das Vertrauen in die Fähigkeit des Stillens wachsen kann. Sind die möglichen Anfangsschwierigkeiten überwunden, so kann durch das Stillen ein tiefes und stetig wachsendes Band entstehen, welches im Wesentlichen zu einer sicheren, tiefen Bindung zwischen Mutter und Baby/Familie beiträgt.


Druck beim und fürs Stillen: Laut Umfragen der Schweizerischen Stiftung zur Förderung des Stillens, wünschen über 95% der werdenden Mütter in der Schweiz ihr Kind zu stillen. Dass es öfters nicht sofort wunderbar klappt, wissen die Mütter, die das erlebt haben und auch das Wochenbettpersonal. Dies entspricht nicht unbedingt unseren Vorstellungen vom modernen Leben „Life Style". Es lohnt sich etwas Zeit und Geduld einzuräumen, wenn Stillen gelingen und als eine schöne und praktische Erfahrung im Alltag mit dem Baby erlebt werden soll. Ein bedeutender Schutz für Mutter und Kind erstreckt sich bis hin zu sechs Wochen nach der Geburt. Im Besonderen unterstützen Ruhe und Geduld die innere Präsenz und erlauben das gegenseitige Kennenlernen im geschützen Rahmen.


Stillen und die Väter - Ist Stillen alleinige Sache der Mutter, der Frau?

Biologisch gesehen ja.

In der Praxis, im Alltag sind die Väter in unserer Kultur nahe dran.


Die Mutter

als nährende Mutter, das Baby im Schoss, trinkend an der Mutterbrust.

Stillen bedeutet „nähren innen und aussen".

 

Der Vater

Der Mann, der den schutz- und haltgebenden Part übernimmt, so sind die Rollen aus natürlicher Sicht gegeben.

Ein Vater mit einem Mix aus Stärke und Zartheit, so darf es auch sein.

 

In meiner Stillberatung sind die Partner herzlich willkommen.


Die Haltung des Vaters in Bezug aufs Stillen, seine Unterstützung und das Verständnis dafür können den Stillverlauf sehr wohl beeinflussen. Auch die Väter brauchen Geduld und Durchhaltevermögen, wenn es nicht von Anfang an und sofort klappt... Seine Vorstellungen, Gefühle und Handlungsstrategien in Bezug auf Ernährung des Babys, des schreienden Babys hängen häufig in der Luft - wo dürfen diese deponiert werden? Wie erlebt er die Situatuion, wenn er seine Partnerin weinend mit Schmerzen vor sich sieht? Kann er das Licht am andern Ende des Tunnels in dieser Situation noch sehen?

In den Sitzungen ist  die Anwesenheit des Partners in in vielen Situationen hilfreich und letztendlich stärkend für die Familie. Das Bild der momentanen Situation wird klarer, vollständiger. Nicht in jeder Sitzung erfordert es die Anwesenheit des Mannes. Gerne bespreche ich das jeweils mit Ihnen. Sie entscheiden wann und wieviel.


Stillen und Berufstätigkeit

Enscheidet sich eine Mutter während der Stillzeit wieder ins Erwerbsleben einzusteigen, erfordert dies meines Erachtens eine sehr sorgfältige Planung und ein Einstimmen auf die nicht zu unterschätzende emotionale Veränderung sowohl für die Mutter wie auch für das Kind. In unserem Lande bleibt nach dem überwältigenden Ereignis der Geburt und den ersten Wochen des Ankommens (Übergänge sind Prozesse), des gemeinsamen Kennenlernens und des gemeinsamen Seins nicht allzu viel Zeit für die Mutterschaft. Die Zeit rennt und drängt...

 

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung mit stillenden Müttern, lege ich in den Sitzungen Stillen und Berufstätigkeit grossen Wert darauf, auch Platz für den emotionalen Teil einzuräumen. Somit kann das erste grössere Loslassen in der Stillbeziehung, die gegenseitige Mutter-Kind-Trennung, mit mehr innerer Verbundenheit erlebt werden. Bereits schon während der Schwangerschaft müssen sich die Frauen entscheiden, wann sie während der Stillzeit wieder zur ausserhäuslichen Berufstätigkeit erscheinen müssen. Eine Sache der Organisation? Ja, aber davon können Mütter, die das erlebt haben einiges erzählen! Das Ziel einer solchen Sitzung ist, die individuelle Lösung für das Mutter-Kindpaar, die Familie zu finden.


Abstillen

Beim Abstillen, in welchem Alter des Kindes auch immer, erachte ich es als wichtig, den Bindungsaspekt mit einzubeziehen. Dabei lege ich Wert darauf den Bindungsprozess Mutter-Kind zu unterstützen anstatt  zu schwächen. Das Abstillen soll sorgfältig besprochen und den Gegebenheiten entsprechend, sowohl auf körperlicher wie auch auf seelischer Ebene, erlebt werden können.


Aufgrund langjährigen Erfahrungen und Beobachtungen begegnet mir das Phänomen erneut des erschwerten Stillbeginns bei einem weiteren Kind, welcher häufig auf ein abruptes Abstillen in einer Krisensituation beim vorangehenden Kind zurückzuführen ist.


Leider wird viel zu oft, aus Unwissen oder Hilflosigkeit abrupt, medikamentös abgestillt. Nicht selten führt dies zu unverarbeiteten, Glück störenden Lasten.
Ob natürlich oder medikamentös abgestillt werden soll, muss mit der Mutter achtsam und fachlich gut beraten im Gespräch herausgefunden werden. Die Mutter mit ihrem Baby auf ihrem gewählten Weg zu unterstützen und begleiten, auch emotional, erachte ich als eine wichtige Aufgabe als Fachfrau.


Abstillgeschichten schreiben Geschichten, sie können sehr bedeutsam sein.

 


Stillende Familie - Stillende Mutter - Gestillte Babys

 

 

 

 

 

Edith Müller-Vettiger     
Beratungspraxis für Eltern
mit Babys und Kleinkindern
Speerstrasse 48
8805 Richterswil

Tel. 044 784 80 44
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